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DigitalSchule 1008x1344SPD-Fraktion: Digitalisierung der Schulen muss vorankommen

Die Digitalisierung ist in aller Munde, doch kommt sie auch da an, wo sie notwendig ist? Gerade in den Schulen scheint dies nicht der Fall zu sein. Was vor Corona bereits in vielen Bereichen ersichtlich war, ist während der schulfreien Monate noch mehr und offensichtlich zu Tage getreten: Die Kaiserslauterer Schulen haben dringenden Handlungsbedarf im Hinblick auf digitales Lernen. Deshalb hat die SPD-Stadtratsfraktion für die kommende Stadtratssitzung am 24./25. August 2020 einen Berichtsantrag zum aktuellen Stand in den Schulen gestellt.

„Bereits im Jahr 2019 wurden auf Antrag der SPD-Fraktion und nachfolgendem Beschluss des Stadtrates drei Systembetreuende für die Schulen gefordert“, sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Andreas Rahm. „Das Tätigkeitsfeld solle sich nach Bericht des Referates Schulen Ende 2019 auf alle Schulen beziehen, allerdings abhängig von der Glasfaseranbindung. Wir wollen jetzt wissen: Wie steht es mit dieser Anbindung an den Lautrer Schulen? Es kann nicht sein, dass die Lehrenden von zuhause arbeiten, weil es in der Schule an der Internetanbindung fehlt! Von digitalem Unterricht ist da noch gar keine Rede!“

Der Bund hat mehr als 240 Millionen Euro im Digitalpakt und im Mai 2020 weitere 500 Millionen Euro für Sofortmaßnahmen zur Verfügung gestellt, woraus die Stadt Kaiserslautern für 927.000 Euro 2.700 Geräte beantragt hat. Während der Schwerpunkt der Bundesförderung der Schulträger im Bereich der Hardware liegt, hat das Land neben eigenen Förderprogrammen unter anderem die Mittel der unterrichtsbezogenen Anwendungsbetreuung bereits im Haushalt 2019/2020 mehr als verdoppelt. Bereits vor Unterzeichnung des Digitalpaktes erhielt jede Schule auch die Gelegenheit, eine Lehrkraft als Koordinierende/n der Bildung in der digitalen Welt zu benennen. Es gibt Fortbildungskonzepte und das Land hat umfangreiche Unterstützungsmaßnahmen und Orientierungshilfen für die Schulträger und Schulen eingerichtet, um diese bei ihrer gemeinschaftlichen Planung der individuellen Ausstattungskonzepte und bei den Antragsverfahren zu unterstützen. Dies sind nur einige Beispiele. „Es ist nötig, in unserem Bildungssystem neue Wege zu gehen. Präsenzunterricht wird auch über die Sommerferien hinaus nur eingeschränkt möglich sein. Vieles muss weiterhin digital von zu Hause aus passieren. Um Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern so gut es geht dabei zu unterstützen, hat die SPD im Bund und im Land eine Reihe an Maßnahmen auf den Weg gebracht. „Wir wollen sicherstellen, dass alle Schülerinnen und Schüler am digitalen Unterricht teilhaben können, ob im Unterricht, per Video, Chat oder App. Und es ist auch eine ganz entscheidende soziale Frage, dass dies nicht am Geldbeutel der Eltern hängen darf“, begründet Andreas Rahm abschließend die Forderung nach dem Bericht der Stadtverwaltung zur Digitalisierung der Schulen.

19.8.2020

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